Aktuelles

Neuigkeiten und Informatives rund um NOW
Hier finden Sie Aktuelles rund um unser Trinkwasser, unsere Verbandsmitglieder und unsere Anlagen.

01.09.2022

Der nachHALL-Tiger erklärt, woher Schwäbisch Hall sein Trinkwasser bekommt


Die Stadtwerke Schwäbisch Hall klären in ihrem neusten Video darüber auf, woher die Stadt ihr Trinkwasser bekommt. Als größter Vorlieferant der Stadtwerke nimmt NOW hierbei eine zentrale Rolle ein. Film-Team und NOW trafen sich deswegen beim Wasserwerk in Niedernhall, um einen Einblick in die moderne Aufbereitungstechnik eines NOW-Wasserwerks zu ermöglichen. 



Presseinformation als PDF (420 KB)
Alexander Becher
Übergabe der Fördermittel in Oppenweiler-Zell durch Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Umweltministerium Baden-Württemberg) (Bildmitte). Über den erhalten Fördermittelbescheid freuen sich Geschäftsführer Thomas Steffen (Stadtwerke Backnang GmbH), Bundestagsabgeordnete Dr. Ingeborg Gräßle (CDU), Geschäftsführer Dr. Jochen Damm (NOW), Landtagsabgeordneter Ralf Nentwich (Bündnis 90/Die Grünen), Stv. Bürgermeisterin Gudrun Rauh (Oppenweiler) und Erster Bürgermeister Siegfried Janocha (Backnang)
Übergabe der Fördermittel in Oppenweiler-Zell durch Staatssekretär Dr. Andre Baumann (Umweltministerium Baden-Württemberg) (Bildmitte). Über den erhalten Fördermittelbescheid freuen sich Geschäftsführer Thomas Steffen (Stadtwerke Backnang GmbH), Bundestagsabgeordnete Dr. Ingeborg Gräßle (CDU), Geschäftsführer Dr. Jochen Damm (NOW), Landtagsabgeordneter Ralf Nentwich (Bündnis 90/Die Grünen), Stv. Bürgermeisterin Gudrun Rauh (Oppenweiler) und Erster Bürgermeister Siegfried Janocha (Backnang)
© Alexander Becher
20.07.2022

Fördermittel für den finalen Bauabschnitt der NOW-Versorgungskonzeption bewilligt


Die Trinkwasserversorgung für 70.000 Menschen wird durch die NOW-Versorgungskonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis spürbar verbessert. Mit der vergangen Montag, den 18.07.2022, erhaltenen Förderung der Bauabschnitte 5.1.2 und 5.2, können nun auch die letzten Leitungs- und Erneuerungsarbeiten der Versorgungskonzeption von der NOW gezielt angepackt werden.

NOW-Versorgungskonzeption stellt die Trinkwasserversorgung auf ein zukunftsfestes Fundament
Die öffentlichen Wasserversorger stehen aktuell vor vielen Herausforderungen. Dazu gehören vor allem der Klimawandel, die teilweise zunehmende Belastung des Grundwassers und der Fachkräftemangel. Diese Herausforderungen können am besten gemeinschaftlich angepackt werden, weshalb die NOW bereits mehrere große interkommunale Versorgungskonzeptionen zur gemeinsamen Trinkwasseraufbereitung geplant und realisiert hat.

Der Kerngedanke einer Versorgungskonzeptionen ist, dass in einem neuen, großen, automatisierten Wasserwerk, das mit modernster Technik ausgestattet ist, Trinkwasser besser und wirtschaftlicher aufbereitet werden kann, als in den vielen kleineren und anfälligeren Anlagen der einzelnen Kommunen.

2015 haben die Gemeinden Allmersbach im Tal, Aspach, Burgstetten, Leutenbach und Oppenweiler sowie die Stadtwerke Backnang entschieden, zusammen mit ihrem Fernwasserversorger NOW die Versorgungskonzeption für den nördlichen Rems-Murr-Kreis umzusetzen.

Das Herzstück dieses Projekts ist das neue Wasserwerk Murrtal, das zwischen 2017 und 2020 bei Burgstetten errichtet wurde. Rund 60 Brunnen und Quellen werden das Wasserwerk zukünftig mit Rohwasser versorgen. Damit das Rohwasser aus den bis zu 10 Kilometern entfernt gelegenen Wasserfassungen der Konzeptionspartner zum Wasserwerk gefördert und das dort gewonnene Trinkwasser wieder verteilt werden kann, werden seit 2018 die notwendigen Wasserleitungen vom Wasserwerk aus zu den verschiedenen Konzeptionspartnern verlegt. Von den insgesamt 51 Kilometern Leitungsbau sind derzeit ziemlich genau zweidrittel fertiggestellt, wodurch dem Wasserwerk Murrtal derzeit die Hälfte des vorhandenen Rohwassers zur Verfügung steht.
 
Mit der erhaltenen Förderung kann die NOW ab 2023 den finalen Bauabschnitt 5 (Rohwasseranlagen im Bereich Oppenweiler/Backnang) umsetzen.
Die neun Wasserfassungen der Stadtwerke Backnang GmbH (Quellgebiet Ittenberg) und die 19 Wasserfassungen von Oppenweiler (Quellgebiete Schiffrain, Staigacker und Oppenweiler) liefern mit ca. 20 l/s rund ein Viertel des Rohwassers für das zentrale Wasserwerk Murrtal.

Zur Anbindung der Wasserfassungen werden im Bereich Oppenweiler/Backnang knapp 4 Kilometer neue Rohwasserleitungen verlegt. Parallel werden sieben neue Quellschächte gebaut und mehrere Quellschächte ertüchtigt. Die Bauarbeiten werden ab Frühjahr 2023 bis voraussichtlich Ende 2024 realisiert. Die Investitionen betragen voraussichtlich 4,1 Mio. Euro, wovon das Land Baden-Württemberg rund 2 Mio. Euro übernimmt

Mit dem neuen Wasserwerk Murrtal, der Ertüchtigung von Brunnen, Quellen und Pumpwerken sowie insgesamt 51 Kilometer Leitungsbau werden im Rahmen der Versorgungskonzeption voraussichtlich 41 Mio. Euro in die Wasserversorgung investiert. Langfristig gesehen, trägt die NOW rund 22 Mio. Euro, das Land Baden-Württemberg rund 16 Mio. Euro und die Partnergemeinden rund 3 Millionen Euro.
Die Planung, Bauleitung und Steuerung des Gemeinschaftsprojekts erfolgt durch die NOW, die bereits mehrere vergleichbare Gemeinschaftsprojekte im Kocher, Jagst- und Taubertal erfolgreich umgesetzt hat. Auch für den Betrieb des neuen Wasserwerks Murrtal und der ca. 60 Brunnen und Quellen ist die NOW verantwortlich. 
 
Positive Auswirkungen des Gemeinschaftsprojekts
Durch die langfristig ausgelegte Kooperation der sechs Kommunen und ihrem überregionalen Fernwasserversorger NOW ergeben sich für die Bevölkerung folgende Vorteile:
  • Einheitlich hohe Wasserqualität und eine Reduzierung der Wasserhärte von ca. 25 °dH auf ca. 13 °dH (Härtebereich mittel). Durch die geringere Wasserhärte hat der Verbraucher weniger Ärger mit Kalkablagerungen und spart Geld (z.B. bei Reinigungsmitteln und Strom).
  • Optimale Nutzung der lokalen Brunnen und Quellen. Durch die Vernetzung über das gemeinsame Wasserwerk kann ein Überschuss an Rohwasser einer Kommune nun für die Trinkwasserversorgung der anderen Konzeptionspartner verwendet werden. Dank moderner Wasseraufbereitungstechnik, die alle störenden Stoffe entfernt bzw. ausreichend reduziert, kann das vorhandene Trinkwasser umfänglicher als bisher genutzt werden.
  • Höhere Versorgungssicherheit durch den Bau eines modernen Wasserwerks, dem Verlegen neuer Trinkwasserleitungen sowie der Sanierung von Brunnen und Quellen.
  • Wesentlich geringere Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zu einer dezentralen Aufbereitung des Rohwassers durch die einzelnen Kommunen.


mehr über das Wasserwerk
19.07.2022

Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür im Wasserwerk Murrtal


Viele interessierte Bürger nahmen vergangen Freitag, den 15. Juli 2022, die seltene Möglichkeit war, einen Blick in das Innere des neuen Wasserwerks Murrtal zu werfen und sich über die Trinkwasserversorgung zu informieren.

Bereits am Vormittag begrüßte die Verbandsspitze der NOW, bestehend aus Verbandsvorsitzenden Stefan Neumann (Bürgermeister von Künzelsau) und Geschäftsführer Dr. Jochen Damm, die geladenen Gäste aus Politik und Verwaltung zu einer kleinen Feierstunde. Das Wasserwerk Murrtal ging zwar bereits im August 2020 in Betrieb, jedoch musste damals pandemiebedingt auf eine kleine Feier verzichtet werden. Dies wurde nun nachgeholt. Für das Land Baden-Württemberg, dass das Wasserwerk mit Fördermitteln unterstützte, sprach Technischer Direktor Benjamin Heemeier vom Regierungspräsidium Stuttgart. Abschließend begrüßte die Burgstettener Bürgermeisterin Irmtraud Wiedersatz, auf dessen Gemarkung das Wasserwerk errichtet wurde, die anwesenden Gäste und betonte nochmals den sehr hohen Stellenwert einer gesicherten Wasserversorgung für unsere Gesellschaft.

Im Anschluss an die Feier stand ab 13 Uhr das Wasserwerk erstmals interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Bis 19:30 Uhr wurden Führungen angeboten. Viele nutzten die Möglichkeit, sich vom Fachpersonal der NOW die Technik des Wasserwerks erklären zu lassen. Am Infostand konnten sich die Besucher anhand von Schautafeln und Übersichtsplänen über die regionale Wasserversorgung und über die Qualität des Trinkwassers informieren. Bei schönem Wetter verweilten viele Besucher länger beim Wasserwerk und genossen die hervorragenden Speisen vom Grill und kühle Getränke. Auch für die kleinen Besucher waren viele Spielmöglichkeiten geboten.

mehr über das Wasserwerk
21.03.2022

Tag des Wassers 2022 - Herausforderungen für die Wasserversorgung in Zeiten des Klimawandels


Der internationale Tag des Wassers steht in diesem Jahr unter dem Motto „Das Grundwasser ins Bewusstsein rücken“. Gemeinsam mit dem Zweckverband Landeswasserversorgung möchte die NOW auf die elementare Bedeutung des Grundwassers für die Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg hinweisen.

In Zeiten des Klimawandels nehmen die Herausforderungen für die Trinkwasserversorgung zu. Denn abnehmende Niederschläge in den Winterhalbjahren, eine erhöhte Verdunstung infolge steigender Temperaturen, damit verbunden eine geringere Grundwasserneubildung, die zunehmende Bevölkerung und der steigende Wasserbedarf in den trockenen und heißen Sommermonaten lassen die Grundwasserpegel sinken. Im vergangenen Winterhalbjahr gab es in den LWWassereinzugsgebieten so gut wie keine Grundwasserneubildung. Nach dem außergewöhnlich starken Grundwasseranstieg im Juli 2021 liegen die Grundwasserstände derzeit unter den langjährigen Mittelwerten – Tendenz fallen. Ähnlich ist es bei der NOW, die ihr Eigenwasser aus 176 kleineren Brunnen und Quellen gewinnt. Deren Schüttungsmengen weisen über die Jahre in Summe einen leicht rückläufigen Trend auf.  

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17.02.2022

Wasserwerk Bronn dient als Kulisse für den ARD-Spielfilm "Bis zum letzten Tropfen"


Die ARD widmet sich ab März 2022 verstärkt dem wichtigen Thema Trinkwasser. Auftakt macht am 16. März 2022 um 20:15 Uhr die Ausstrahlung des Spielfilms „Bis zum letzten Tropfen“ im Ersten. Auf Anfrage der ARD war die NOW vergangenen Sommer gerne dazu bereit, das Wasserwerk Bronn bei Weikersheim als Schauplatz zur Verfügung zu stellen.

In dem mit Ulrich Tukur, Sebastian Bezzel und Karoline Schuch hochkarätig besetzten Drama des preisgekrönten Regisseurs Daniel Harrich (u.a. „Der blinde Fleck – Das Oktoberfestattentat“) hofft der Bürgermeister einer strukturschwachen Gemeinde durch die Vergabe von Wasserentnahmerechten an eine weltweit agierende Firma auf eine zuverlässige Einnahmequelle und neue Arbeitsplätze.

Die Dreharbeiten zu dem Spielfilm fanden vergangen Sommer an mehreren Orten im Main-Tauber-Kreis statt. Als großer kommunaler Fernwasserversorger ist es der NOW ein wichtiges Anliegen, auf die Bedeutung von Trinkwasser für unsere Gesellschaft und den Schutz unserer wertvollen Wasserressourcen hinzuweisen. Auf Anfrage der ARD war die NOW deshalb gerne dazu bereit, das Wasserwerk Bronn bei Weikersheim als Schauplatz zur Verfügung zu stellen. Ein Tag lang wurde im Inneren des Gebäudes gedreht; unter anderem in der großen Filterhalle in der sich die Carix-Behälter befinden, mit deren Hilfe die NOW die Wasserhärte der örtlichen Wasservorkommen von rund 26 Grad Deutsche Härte auf rund 13 Grad Deutsche Härte reduziert.
02.02.2022

NOW ist "Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2022"


Die NOW wurde von Yourfirm.de, der führenden Online-Jobbörse für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum, als „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2022“ ausgezeichnet. Ziel der Auszeichnung ist es, die Vorteile mittelständischer Arbeitgeber bei Jobsuchenden in den Fokus zu rücken und ihnen Orientierung auf der Suche nach interessanten Arbeitgebern im Mittelstand zu geben.

Das Besondere an dieser Auszeichnung: Die Auslobung basiert nicht auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten und somit eine nur bedingt aussagekräftige Datenbasis haben. Stattdessen wird das Zugriffs- und Leseverhalten der User auf Yourfirm.de auf mehr als 60.000 Stellenanzeigen innerhalb eines Jahres ausgewertet. Die 1.000 am besten bewerteten Firmen erhalten das Siegel „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2022“.
Für Unternehmen wird es zudem zunehmend herausfordernder, die passenden Talente zu finden. Auch für die NOW ist die Gewinnung neuer Fachkräfte eine ihrer größten Herausforderungen. „Unser Zweckverband wächst. Die NOW ist mittlerweile für neun Wasserwerke, 171 Brunnen und Quellen und knapp 130 Speicheranlagen und Pumpwerke verantwortlich“ zählt NOW-Geschäftsführer Dr. Jochen Damm auf. "Die Mitarbeiterzahl der NOW ist in den letzten zehn Jahren von rund 90 Mitarbeitern auf aktuell 129 deutlich gestiegen und wird auch weiterhin steigen. Dafür sorgt die wachsende Nachfrage der Verbandsmitglieder nach Dienstleistungen sowie Anpassungsmaßnahmen für den Klimawandel."

Für Yourfirm.de-Geschäftsführer Dirk Kümmerle war das vergangene Jahr 2021 gekennzeichnet von vielen Herausforderungen. "Aber gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich auch, welche Unternehmen wirklich gut auf Kurs sind. Die Unternehmen, die in diesen Zeiten weiter einstellen und wachsen, sind starke und attraktive Arbeitgeber." Grundsätzlich haben mittelständische Unternehmen viele Vorzüge, die sie für qualifizierte Fachkräfte interessant machen. Hierzu gehören Eigenschaften wie kurze Entscheidungswege, schnelle Aufstiegsmöglichkeiten, ein familiäres und wertschätzendes Umfeld sowie vielfältige Aufgaben.
© 2022 NOW Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg