Unser Trinkwasser

Hohe Qualität rund um die Uhr
Zuverlässig in öffentlicher Hand – Die Bürgerinnen und Bürger, die über ihren örtlichen Wasserversorger vollständig oder anteilig NOW-Wasser erhalten, können sich sicher sein, dass sie Tag für Tag und rund um die Uhr Trinkwasser in Spitzenqualität erhalten.
NOW-Wasser: Trinkwasser, dem man vertrauen kann!
 
  • Ausgezeichnete Wasserqualität die durch rund 3.000 Beprobungen im Jahr gesichert wird.
  • Angenehme Wasserhärte < 14 °dH (Härtebereich mittel).
  • Grundsätzlich keine Zugabe von Chlor ins Trinkwasser.
  • Hohe Versorgungssicherheit durch eigene Wasserwerke und leistungsstarke Vorlieferanten.
  • Nachhaltige Nutzung und Schutz unserer aktuell 176 Brunnen und Quellen.
  • Wirtschaftliche Betriebsweise für einen möglichst günstigen Wasserpreis.
Versorgungs­struktur
Wasser aus der Region und aus der Ferne
Baden-Württemberg verfügt über ausreichend Wasserressourcen, die eine sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, öffentlichen Einrichtungen sowie Gewerbe und Unternehmen mit Trinkwasser ermöglichen. Allerdings sind die Standorte der Wasserressourcen im Land ungleichmäßig verteilt. Während am Bodensee und entlang der großen Flüsse Rhein und Donau ein Wasserüberschuss herrscht, weißen die anderen Gebiete im Land aufgrund ihrer geologischen Lage einen Wassermangel auf. Auch der Nordosten von Baden-Württemberg wurde früher als Wassermangelgebiet bezeichnet. Davon ist heute – auch dank der NOW - glücklicherweise nichts mehr zu spüren.
Das Verbandsgebiet der NOW liegt in einer der wasserarmen Regionen von Baden-Württemberg. Als nach Ende des Zweiten Weltkriegs und mit Beginn der Wirtschaftswunderjahre der Wasserbedarf durch Industrialisierung und Bevölkerungswachstum rasant anstieg, konnten viele Kommunen diesen Bedarf durch ihre eigenen Brunnen und Quellen nicht mehr zuverlässig abdecken. Insbesondere im Sommer, wenn die Ergiebigkeit der eigenen Wasserfassungen nachließ und der Verbrauch der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Landwirtschaft am höchsten war, wurde zusätzliches Trinkwasser aus ferner gelegenen Gebieten benötigt.

So wurde 1953 die NOW als kommunaler Zweckverband gegründet, um eine sichere Trinkwasserversorgung in der Region zu gewährleisten. Durch den Aufbau eines überregionalen Fernwasserversorgungsnetzes ist es seitdem möglich, Trinkwasser aus den wasserreichen Gebieten, insbesondere aus dem Donaugebiet bei Ulm sowie dem Bodensee, bis in den Nordosten von Baden-Württemberg zu transportieren. Die NOW übernimmt an der Grenze ihres Verbandsgebiets das von Vorlieferanten bereits aufbereitete Trinkwasser und sorgt dafür, dass es zuverlässig zu den Verbandsmitgliedern gelangt.
Der durch die Fernwasserversorger innerhalb Baden-Württembergs stattfindende Wasserausgleich ist wasserwirtschaftlich unbedenklich und die im Land vorhandenen Wasserressourcen können so am besten eingesetzt werden.

Seit Mitte der 2000er Jahre hat es sich die NOW zur Aufgabe gemacht, die in der Region vorhandenen Wasserressourcen bestmöglich für die Trinkwasserversorgung zu nutzen. In Kooperation mit Verbandsmitgliedern, die über eigene Brunnen und Quellen verfügen, wurden in den vergangenen 15 Jahren mehrere große Verbundprojekte zur gemeinsamen Trinkwasseraufbereitung realisiert, die sogenannten NOW-Versorgungskonzeptionen.

Durch den Bau moderner Wasserwerke, die Modernisierung bestehender Aufbereitungsanlagen und das Verlegen neuer Roh- und Reinwasserleitungen steht heute mehr heimisches Grundwasser für die Trinkwasserversorgung zur Verfügung, wodurch die Versorgungssicherheit in der Region spürbar erhöht werden konnte. Rund ein Drittel des von der NOW verteilten Wassers stammt mittlerweile aus 176 Brunnen und Quellen in der Region, deren Rohwasser in neun Wasserwerken von der NOW zu frischem Trinkwasser aufbereitet wird.
Sichere Wasserversorgung
Dem Klimawandel weiterhin einen Schritt voraus sein.
Die Ausgangslage für die NOW mit Blick auf den Klimawandel ist gut. Bei der NOW droht absehbar kein Wassermangel. Auch an Spitzenverbrauchstagen der jüngsten Rekord-Sommern verfügte die NOW dank zuverlässigen Vorlieferanten und der eigenen Wasseraufbereitung, die in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut wurde, über Reserven.

Auch wenn das Wasserdargebot der NOW aktuell gefestigt ist, ist man sich aufgrund von Prognosen/ zum Klimawandel bewusst, dass weiterer Handlungsbedarf besteht, um den Wasserbedarf der Verbandsmitglieder auch zukünftig sicher abdecken zu können. Um dem Klimawandel auch weiterhin einen Schritt voraus zu sein, ist es das strategische Ziel der NOW, das vorhandene heimische Wasserdargebot bestmöglich zu nutzen und auch weiterhin deutlich auszubauen.
Durch den weiteren Ausbau der eigenen Wasseraufbereitung, können die Mengen an benötigtem Fernwasser, welches energie- und kostenintensiv über viele hunderte Kilometer transportiert werden muss, reduziert und zugleich Reserven bei für Hochverbrauchszeiten geschaffen werden.

Wenngleich ausreichend Trinkwasser bei der NOW zur Verfügung steht, sollte der Endverbraucher (Einwohner, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen) stets achtsam mit Trinkwasser umgehen. Denn ungeachtet der Tatsache, dass Leitungswasser wie selbstverständlich jederzeit aus dem Wasserhahn kommt und im Vergleich zu anderen Gütern sehr billig ist, ist es ein kostbares Gut, dass es zu schätzen gilt.

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